Förderprogramm: "unternehmensWert:Mensch"

Die NgC verzeichnet ein stetiges-, wirtschaftliches-, und auch personelles Wachstum.

Das wir so gut aufgestellt sind, ist das Ergebnis unser aller Arbeit und unserem gesammelten Knowhow. Wachstum bedeutet natürlich Veränderung. Veränderungen sind anstrengend, jedoch notwendig, da sonst Stagnation und Innovationen nicht mehr möglich wären. Das bedeutet, dass wir uns neuen Herausforderungen stellen müssen, um den wachsenden Ansprüchen des Marktes gerecht zu werden – diese sind ziemlich schnelllebig. Insbesondere durch das personelle Wachstum, besteht die Notwendigkeit, der Nachjustierung um eine solide Grundlage für weiteres Wachstum zu schaffen. 

 

Um einen Fokus von außen zu erhalten und neue Dynamik zu etablieren, war eine „neutrale Meinung“ einer dritten Person enorm wichtig – denn im Alltag hat die Umsetzung neuer Strukturen einen schweren Stand und gerät häufig wieder in Vergessenheit. Aus diesen Gründen haben wir uns für das Förderprogramm "unternehmensWert:Mensch" im Rahmen der INQA entschieden. 

Gemeinsam mit dem Prozesscoach Frau Gabriele Jahns haben wir von Anfang Juli bis Mitte Dezember 2019, passende Methoden und Arbeitsprozesse ausgearbeitet, damit wir uns die Balance zwischen Struktur und Freiraum bewahren können. Die Schaffung von Transparenz innerhalb der NgC und der Verbesserung der internen Zusammenarbeit durch klar definierte Zuständigkeiten und Verantwortungsbereiche, kommt den Mitarbeitern zu Gute. 

Die intensive und fokussierte Auseinandersetzung hat das Unternehmen positiv vorangebracht. Ohne die Impulse von außen fehlt im Alltag manchmal die Zeit und auch der Blick, um Dinge gezielt anzugehen. Die Beratung hat genau da angesetzt, wo wir unser Verbesserungspotenzial erkannt haben.

 

In Zukunft können wir auf dieser Grundlage aufbauen  und uns als Unternehmen weiter entwickeln. Somit können wir den wachsenden Anforderungen wie z.B. Agilität, Souveränität und strukturiertem Arbeiten gerecht werden.

 


Unter nachfolgendem Link ist ein aktuelles Interview zum Thema INQA (Initiative Neue Qualität für Arbeit) mit Bundesminister Hubertus Heil zu finden:

zum Interview

Auf dem besten Weg - die NgC im Interview

Erfahren Sie im nachfolgenden Interview, welche Impulse wir durch das Förderprogramm "unternehmensWert:Mensch" gewonnen haben. 

 
Frage:
"Mit welcher Herausforderung sahen Sie sich in Ihrem Unternehmen konfrontiert?"

 

Wir haben festgestellt, dass mit der unternehmerischen Entwicklung ebenso eine Entwicklung der Unternehmensorganisation einhergehen muss. Auch um den Aspekt zu gewährleisten, weiterhin zufriedene Kolleg*innen und Kund*innen an unserer Seite zu wissen. In unseren Wachstumsphasen konnten wir immer wieder Probleme erkennen. So gab es z. B. Unklarheiten bezüglich der Verantwortungsbereiche und Aufgaben. Zusätzlich haben wir uns den eigenen Anspruch gestellt, unsere Dienstleistungen und Produkte mit greifbaren Werten und Normen zu verbinden und darzustellen.

In dieser Ausgangssituation haben wir uns für eine Prozessberatung entschieden. Mit der Erstberaterin der Demografie Agentur Irene Stroot haben wir eine erste Analyse erstellt, welche den Handlungsbedarf und entsprechende Beratungsfelder aufgedeckt hat.


Frage:
"Wie lief die Beratung ab und auf was haben Sie sich mit den Beschäftigten verständigt?"

 

Insgesamt haben wir zehn Termine in Workshop-Format, mit der von uns gewählten Prozessberaterin Gabriele Jahns, wahrgenommen. In diesen haben wir die aus der Erstberatung identifizierten Schwerpunkte strategisch bearbeitet. Die Beratung hat genau da angesetzt, wo wir unser firmenspezifisches Verbesserungspotenzial erkannt haben.

Die Kommunikation innerhalb des Coachings lief transparent, agil und sehr dynamisch ab.

Arbeitsergebnisse und Zwischenstände sind in regelmäßigen Abständen an die Mitarbeiter*innen kommuniziert bzw. erklärt worden.


Frage:
"Können Sie schon Veränderungen bemerken, wurden bereits konkrete Ergebnisse erzielt?"

Die NgC hat viele Handlungsziele direkt im Arbeitsalltag umsetzen können:

Wir haben mit der Unterstützung von Gabriele Jahns unsere Vision und Missionen ausarbeiten, festlegen und veröffentlichen können. Hierbei sind unsere Werte und Normen maßgeblich eingeflossen.

Durch die Einbindung von einheitlichen Kommunikationsmedien ist der Informationsfluss sowie der Austausch zwischen den Standorten deutlich erleichtert worden.  Unsere bereits bestehende digitale Basis wurde somit verbessert.

Die NgC kann dadurch auch in besonderen Lagen, wie z. B.  in Zeiten von Covid-19 profitieren: interne und externe Meetings können wir nun einfach Face to Face via Videokonferenzen abhalten. Der eigentliche Arbeitsplatz spielt nun eine sekundäre Rolle.

Die Schaffung von mehr Transparenz innerhalb der NgC und der Verbesserung der internen Zusammenarbeit durch klar definierte Zuständigkeiten und Verantwortungsbereiche, ist ebenfalls ein Mehrwert. Von der Implementierung eines überarbeiteten Organigramms sowie einer Rollenmatrix inkl. Rollenbildern, konnten wir sofort profitieren.  Die Mitarbeiter*innen können sich die Balance zwischen Struktur und Freiraum bewahren, haben jedoch gleichzeitig einen "Fahrplan" an der Hand. Somit ist die Trennung von Zuständigkeiten geringer geworden und Abstimmungen verlaufen unkomplizierter und schneller.


Frage:
"Was glauben Sie, hat in Ihrem Unternehmen zum Erfolg der Beratung beigetragen?"

Das besonders gute Vertrauensverhältnis zu der Prozessberaterin, hat maßgeblich zum Erfolg des Prozess-Coachings beigetragen. Die qualifizierte und auf die NgC zugeschnittene Beratung lief sehr situations- und praxisbezogen ab.

Durch die Sensibilisierung innerhalb des Coachings ist ein "neutraler" Blick auf unsere bestehenden Strukturen gelegt worden. Der bilaterale Input hat bisher unentdecktes Verbesserungspotenzial aufgezeigt, mit welchem wir uns aktiv auseinandergesetzt haben.

Ebenso hat die Einbindung aller Kolleg*innen in den transparenten Prozess des Coachings und das regelmäßige Informieren über den Istzustand dazu geführt, dass sich alle als aktiven Bestandteil des Prozesses verstanden und gesehen haben. Dies hat im Umkehrschluss dazu geführt, dass alle auch so agiert haben. Der Austausch auf Augenhöhe hat zu einer verbesserten Vertrauensbasis, Akzeptanz und mehr Transparenz im gesamten Kollegium geführt.


Quellverweis zum Originalartikel auf der Demografie Agentur Internetseite.
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